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AG: Das Politikum

Die Freude, ohne Vorgaben eines Lehrplans, ohne partei-orientierten Loyalitätsdruck und vor allem mit Respekt vor laienhaften Vorverständnissen über beliebige Themen zu sprechen, zeichnet DAS POLITIKUM an der Max-Planck-Schule Kiel seit mehr als 18 Jahren aus.

I. Das Politikum: Verein und Schüler AG

DAS POLITIKUM entstand 1989 aus einer Projektgruppe von Schülerinnen und Schülern der MPS, die eine schulinterne Ausstellung zum 40. Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai gestaltete. Aus den Erfahrungen dieser Projektarbeit entstand eine kritische Anteilnahme an den herkömmlichen Wegen der politischen Bildung. Man zweifelte an der Aktualität der Gegenstände des Schulunterrichts. An politischen Parteien störte die Einengung auf bestimmte Perspektiven und das Drängen auf Loyalität gegenüber der Parteilinie. Die vom Staat angebotene und geförderte politische Bildung ist zwar umfangreich und detailliert, verschließt sich aber ungewollt dem Laien durch die Menge der Veranstaltungen und die Flut schriftlicher Publikationen mit leider allzu wenig auf Breitenwirkung angelegter Sprache.
Deshalb entstand der Wunsch nach einem ständigen Gesprächskreis in offener Atmosphäre und schließlich bildete sich auch ein Verein (Das Politikum e.V.), der sich heute als Förderverein der Schüler AG versteht.

II. Die Themen: Politik – Recht - Gesellschaft

Politik leitet sich her von dem griechischen Begriff politeia ab. Der Begriff bezeichnet also Gesellschaft und Führung der Gesellschaft.
Gesellschaft wie auch deren Führung bedürfen einer rechtlichen Ordnung zum Schutz vor Willkür und Anarchie. Auf Rechtssetzung und Rechtsanwendung wirken wiederum gesellschaftliche Verhältnisse ebenso wie theoretisch-philosophische Vorstellungen von Gerechtigkeit ein. Es entsteht also eine Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Recht.

III. Die Umsetzung: Vorträge - Diskussionen - Seminare

In die regelmäßigen Sitzungen bringen sich aktive und ehemalige Schüler, Eltern, Lehrer und Persönlichkeiten aus dem öffentlichen leben ein. Deshalb ist DAS POLITIKUM ein besonderer ort der Kommunikation für die politische Bildung von Schülern. In diesen Sitzungen entstehen auch die Ideen zu vorträgen Diskussionsabenden und Seminaren, für die sich immer wieder aktive Politiker und andere Vertreter öffentlicher Institutionen als Referenten oder Mitwirkende zur Verfügung stellen. Eine gute Veranstaltung muss auf jedes ernsthafte Bildungsinteresse eingehen - auch dann, wenn es den Interessenten an Erfahrung mangelt. Alle Teilnehmer sollen darin gefördert werden, auf vorhandenen Kenntnissen aufzubauen, um so ihren Horizont nachhaltig zu erweitern und ihre Gesprächsfähigkeit zu verbessern.

Als Beispiel ist hier das Seminar Politik-Persönlich zu nennen, das in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung seit 1993 stattfindet.
Vom Seminar am 21. Und 22. April 2007 existiert eine Filmdokumentation.
Ziel dieses Seminars ist, die Hemmschwelle zwischen Politikern und Jugendlichen zu senken. Die teilnehmenden Politiker treten nicht als Mediengestalten auf, sondern sprechen persönlich und ungezwungen mit den Schülern. Als Partner in einem Planspiel vermitteln sie politisches Praxiswissen.
Im Planspiel befassen sich die Schüler mit der Frage der Ansiedlung eines Industrie-Großbetriebes in einer strukturschwachen Region. Umweltschutz, Arbeitslosigkeit und sinnvolle Stärkung der Region bilden dabei das Spannungsfeld, in dem es sich zu verständigen gilt. Die Schüler teilen sich in die Gruppen Chemie AG, Winzerverband, Wirtschaftsministerium, Stadtrat, Naturschützer und Presse auf. Sie vertreten in Plenarsitzungen und Verhandlungen ihren Standpunkt, der sich nicht mit der persönlichen Meinung decken muss. Die Politiker sind dabei jeweils einer Gruppe zugeteilt, deren Standpunkt sie im realen Leben nicht einnehmen.
So können die Jugendlichen politische Diskussionskultur, das Aufgabenspektrum der Politik und den öffentlichen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesses nachvollziehen. Auch die Politiker bekommen an diesem lebhaften Wochenende die Gelegenheit, sich mit der Gedankenwelt von Jugendlichen vertraut zu machen und die eigene persönliche Außenwirkung zu testen.
DAS POLITIKUM bietet so einen geschützten Rahmen zu einem geistigen Austausch zwischen Schule und Öffentlichkeit. Dieses Selbstverständnis hat sich die Schulleitung zu Eigen gemacht.
Die Schule lässt durch solche Veranstaltungen zwar die Außenwelt herein, bewahrt dabei aber stets ihren geschützten Raum der Neutralität.
Unter dieser Vorraussetzung bieten sich optimale Möglichkeiten für das Gelingen sachgerechter Kommunikation.

IV. Das Motto: Von allem ein wenig, aber immer nur das Gute.

Wer Freude daran hat, in zwangfreier Atmosphäre über politische und gesellschaftliche Themen zu diskutieren ist herzlich eingeladen einmal vorbeizuschauen.
DAS POLITIKUM trifft sich jeden Dienstag um 18.30 Uhr im Raum S II.

IMPRESSUM -- Webseite von Sebastian Streibel & Stephan Mumm -- DATENSCHUTZERKL�RUNG


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