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Unsere ausländischen Gäste im Schuljahr 2007/08

Auch im Schuljahr 2007/08 haben uns wieder viele Schüler und Schülerinnen aus unterschiedlichen Ländern besucht, um das Schul- und Familienleben in Deutschland kennen zu lernen.

Neben Veronica aus Mexico hatten Natalia und Eckner aus Barranquilla in Kolumbien den weitesten Weg nach Deutschland. Sie kamen aus der 10. Klasse einer deutschen Privatschule in Barranquilla und haben von Ende März bis Ende Juni bei uns am Unterricht der 10. Klasse teilgenommen. Da sie schon von der 1. Klasse an Deutsch- und ab der 5. Klasse Englischunterricht haben, gab es sprachlich wenige Verständigungsschwierigkeiten, und nach zwei Monaten war noch eine deutliche Verbesserung im Gebrauch der deutschen Sprache festzustellen.
Eckner und Natalia Im Privat- und Familienleben war es für beide anfangs nicht ganz so einfach. Von ihrem Zuhause her Dienstboten und Überfluss gewohnt, erschien es ihnen ungewöhnlich im Haushalt mit anzupacken, den Tisch zu decken, die Geschirrspüle auszuräumen und ähnliches. Doch Gespräche und beiderseitige Aufgeschlossenheit ließen sie erfahren und akzeptieren, dass in deutschen Familien Gleichberechtigung herrscht und auch Vater und Sohn im Haushalt mit anpacken, damit alle Familienmitglieder in einer entspannten und angenehmen Atmosphäre leben und arbeiten können.
Trotz der ihnen ungewohnten Kälte im Vergleich zum warmen Kolumbien fiel beiden jungen Leuten der Abschied schwer und sie ließen viele Freunde zurück. Ein Gegenbesuch ihrer Gastgeschwister in Kolumbien ist von ihrer Schule angeboten worden und wäre somit möglich.

Veronica hat uns auch im Juni nach einem Jahr Aufenthalt in Kiel verlassen. Für sie war es zu Beginn sehr schwer in der Schule Fuß zu fassen, da sie fast ohne Deutschkenntnisse bei uns ankam und so überhaupt nicht dem Unterricht folgen oder sich verständigen konnte. Sie klinkte sich deshalb für einige Zeit aus der Schule aus und belegte mehrere Kurse an der Volkshochschule, um dann mit ausreichendem deutschem Sprachvermögen anschließend wieder einzusteigen. Als sie uns verließ, hatte sie sich hervorragend eingelebt und sprach fließend Deutsch.

Gruppenbild Im Rahmen eines individuellen Schüleraustausches durch das Französisch Jugendwerk waren seit Anfang Mai bis zum Ende des Schuljahres Shirley und Lucy aus der Bretagne in Frankreich bei uns zu Gast. Sie nahmen am Unterricht in der 10. Klasse teil und werden im September ihre Gastschwestern für zwei Monate in Saint-Brieuc empfangen, die dann dort in dieser Zeit die Schule besuchen werden.

Brita und Constantina sind zwei mutige Mädchen aus Stockholm in Schweden. Sie besuchen dort die 5. Klasse der Deutschen Schule "Tyskan Skolan" und haben während der ersten beiden Wochen ihrer Ferien den Unterricht in einer unserer 5. Klassen besucht. Da sie Deutsch und etwas Englisch beherrschen, haben sie alle Dinge fröhlich angenommen. Ihre Gastschwestern werden nach Absprache der Eltern einige Zeit in Schweden verbringen.

Thitipan aus Thailand kam im Rahmen eines einjährigen Aufenthaltes in Berlin für 14 Tage an die MPS. Zuvor hatte sie mit einem Projekt zum Thema "Wattenmeer" eine Woche auf der Hallig Langeneß verbracht und sollte anschließend noch 2 Wochen das Leben in einer Familie in Schleswig-Holstein, in diesem Fall in Kiel, kennen lernen.

Einen Höhepunkt unserer Auslandskontakte bildete in diesem Schuljahr vom 23. Juni bis 5. Juli ein Schüleraustausch mit 14 Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen 7-10 einer Privatschule aus Istanbul in der Türkei. Sie waren für 12 Tage Gäste in deutschen Familien von Schülern der 7. Klassen und haben ein umfangreiches Programm genossen. Neben zwei Unterrichtstagen führte sie der Weg nach Flensburg, Lübeck, Hamburg und sogar Berlin. Die Kommunikation wurde überwiegend auf Englisch durchgeführt. Alle haben ein sehr herzliches Verhältnis zueinander entwickelt und freuen sich auf das Wiedersehen in Istanbul unmittelbar nach den Herbstferien.
Wir hoffen, dass dieser Austausch fester Bestandteil unseres Schullebens werden kann.

Wie in allen Jahren zuvor hat wieder der Austausch mit unserer Partnerschule in Oppeln in Polen stattgefunden. 13 deutsche und 12 polnischer Schülerinnen und Schüler trafen sich vor den Herbstferien in Oppeln und Ende Mai in Kiel.
Der folgende Bericht vermittelt einen Eindruck von diesen Begegnungen.

"Der Austausch zwischen der Max-Planck-Schule in Kiel und dem Lyceum II in Oppeln besteht mittlerweile seit 16 Jahren. Jedes Jahr im Herbst besuchen wir Oppeln und legen Wert darauf, dass die Schüler in den Familien untergebracht werden, um möglichst nah am polnischen Leben zu sein. Während des Besuches verständigen sich die Schüler auf Deutsch oder Englisch.
Das Programm in Oppeln lässt die Schüler aus Kiel zunächst das Lyceum kennen lernen. Diese Schule unterscheidet sich sehr von den schleswig-holsteinischen Gymnasien, da in nur drei Klassenstufen unterrichtet wird. Im Schulbild vermissen unsere Schüler schnell "die kleinen Sextaner". Außerdem ist das Lyceum II mit etwa 1200 Lernenden eine sehr große Schule, die jedoch sehr gut ausgestattet ist und ein gutes Bildungsniveau aufweist. Weiterhin fanden eine Stadtführung und ein soziales Event mit dem Besuch der Eissporthalle von Oppeln statt. Der Abschiedstag endet gemeinsam traditionell mit einem Grillfest auf der Bolko-Insel.
Das Besuchsprogramm führte uns in die historischen Städte Krakau und Breslau. Einen besondern nachhaltigen Eindruck hinterließ auch dieses Mal der Besuch der Gedenkstätte in Auschwitz.
Für den Besuch der polnischen Austauschschüler erstellen wir ebenso ein Programm, das sowohl unsere Schule und die Stadt Kiel – wobei die deutschen Schüler selbst eine Stadtrallye entwerfen – als auch das Umland mit seinem maritimen Flair und seiner Geschichte in Lübeck und die "Weltstadt" Hamburg und dem Kieler Umfeld zeigt.
Auch hier sind stets Aktionen geplant, welche die Gemeinschaft der Schüler fördert. So waren wir wieder zusammen im Hochseilgarten in Falckenstein, was für viele das heimliche "Highlight" des Austausches war.
Ein Familientag steht zur freien Gestaltung der Gastgeber zu Verfügung.
Bei jedem Besuch ist die Herzlichkeit der deutschen und polnischen Schülern untereinander erstaunlich groß, und der Abschied auf dem Bahnsteig zeigt einige Tränen."


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