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Projekt \"Stolpersteine\"

Wir haben uns innerhalb des Projekt-Unterrichts “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” von Frau Rose mit der Aktion Stolpersteine beschäftigt. Dies ist ein Projekt des Künstlers Günter Demnig, der mit dem Legen von Stolpersteinen an das Schicksal von Opfern der NS- Zeit erinnern möchte, darunter Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Sozialdemokraten und Kommunisten.

Auf den Gedenktafeln ist eine Messingplatte mit biographischen Notizen angebracht. Diese werden direkt vor dem letzten selbstgewählten Wohnort des jeweiligen Gewaltopfers verlegt.

Inzwischen findet man über 18.000 solcher kubischen Betonsteine in 430 Städten und Gemeinden in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, der Ukraine und Ungarn.  

Jedoch gibt es auch viele kritische Stimmen gegenüber dem Projekt Demnings, die  seine Arbeit als „unerträglich” bezeichnen. Da die Namen der ermordeten Gewaltopfer auf Tafeln im Boden zu lesen sind, werde mit Füßen auf ihnen “herumgetrampelt”. Aus diesem Grund wurde in München die Verlegung von Stolpersteinen untersagt und bereits verlegte Steine sind wieder entfernt worden.  Auch in der Stadt Kiel und anderen Städten wurden die Verlegungen erst nach zahlreichen Diskussionen und teilweise nur unter Auflagen (zum Beispiel der Zustimmung der Hauseigentümer, Verwandten und Angehörige) durchgeführt.

                                                                                                                

Wir haben uns intensiv mit der Familie Cohn beschäftigt, zu der fünf Familienmitglieder gehören, darunter  zwei Kleinkinder. Alle fünf  Familienmitglieder sind zur Zeit des Nationalsozialismus in Judenhäuser und anschließend in Konzentrationslager eingewiesen worden. Der jüngste Sohn Uriel ist in einem Konzentrationslager unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt gekommen und auch er  kam dort in jungen Jahren ums Leben. Einige Spuren der Familienmitglieder verlieren sich, man weiß aber, dass keiner  der Familie Cohn die NS-Zeit überlebte.

 

Unsere Arbeit innerhalb des Projekts bezog sich darauf, über die Familie Cohn zu recherchieren und mit Hilfe unserer Recherchen aus dem Stadtarchiv Kiel einen Text für den Flyer zu verfassen. Dabei arbeiteten wir eng mit Frau Clausen zusammen, die uns tatkräftig unterstützte. Nach dem Drucken der fertigen Flyer konnten wir diese im Gewerkschaftshaus bei Verdi Kiel abholen und sie in der Gutenbergstraße, wo die Verlegung stattfand, verteilen. Die Anwohner informierten wir persönlich über das Projekt und machten diese auf die Verlegung aufmerksam. Die Reaktion der Anwohner wirkte auf uns sehr positiv und wir konnten so das Projekt weiterverbreiten. Auch in unserer Max-Plack-Schule-Kiel verteilten wir einige Flyer an interessierte Schüler und Lehrer.

 

Am 24.04.2009  stellten wir die Flyer der Familie Cohn in der Gutenbergstraße 7 bei der Stolpersteinverlegung vor Publikum vor. Auch unser PU-Kurs unter Frau Rose sowie der Schulleiter Herr Meißner und einige andere Lehrer waren anwesend und zeigten sich sehr interessiert.

                                           Yvonne Bartoschek, Birte Marx (PU-Kurs SoR-SmC 08/09)

 


Letzte Aktualisierung durch Nadin Rose am So, 11.07.10


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