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Leipziger Buchmesse 2011

Reportage zur Leipziger Buchmesse 2011

Die Spannung steigt, wir sind fast da! Wir durchqueren das Eingangsportal und sind sprachlos: Die Halle ist riesig! Alles voller Menschen. Wir hatten erwartet, dass es groß und voll werden würde, aber dass die Messe so gigantische Ausmaße hat, überfordert uns maßlos. Die Geräuschkulisse ist enorm und die Schritte all der Menschen vermischen sich zu einem monotonen Rauschen.
Doch der Freitag, unser erster Tag auf der Messe, ist nur der Anfang, denn als wir am Samstag ankommen, ist schon eine riesige Masse an Menschen dort, welche sich um die Stände windet.

 

Glashalle



Bereits die erste Halle, die Glashalle, ist größer als ein Sportplatz und unglaublich faszinierend. Hier sind vorwiegend Fernsehsender zu finden, bei denen Interviews und Lesungen abgehalten werden; Bücherregale sind aber noch nicht sehr stark vertreten. Dafür gibt es hier eine sogenannte „Textbox“. Sie ist eine schwarze Box, in der jemand steht und den Mund bewegt. Durch die Glasscheibe hört man nichts von dem, was er sagt, aber die knapp zwanzig Personen vor der Box, die mit Kopfhörern dem Geschehen folgen können, scheinen begeistert, was sich alle paar Minuten durch Klatschen und Gelächter äußert. Dieser erst sehr verwirrende Eindruck verfliegt, sobald man selbst Teil der Zuhörerschaft geworden ist: In der „Textbox“ findet der Poetry Slam statt. Die Themen variieren dabei stark, es wird sowohl von bösen Skandinaviern als auch von Straßenbahnfahrten und dem Slammen selbst erzählt. Besonders fiel uns zum Beispiel der Slammer Lars Ruppel auf, der einen Text „Der Traum der Raupe“ vortrug. Dieser war sehr lustig, aber es gab auch traurigere und ernstere Texte. Der Lärmpegel der Unmengen von Menschen ist sehr groß, sodass kaum so etwas wie Bibliotheksstimmung aufkommen kann, weshalb die Kopfhörer von großem Vorteil sind, um die Slammer zu bewundern.

Als wir am Samstag auf der Messe in Halle 2 ankommen, finden wir die außergewöhnlichsten Gestalten vor. Gegenüber dem Freitag sind es nun nicht mehr nur bunte Flecken in der Menge, sondern vielmehr scheint es so, als stamme mindestens die Hälfte der Besucher nicht aus unserer Welt. Von Reifröcken über Außerirdische bis zu Schülern eines Vampir-Internats ist alles vertreten. Besonders in dieser Halle, in der auch das Japanische beheimatet ist, laufen uns fast ausschließlich seltsame und für Außenstehende meist recht undefinierbare Wesen über den Weg, sodass man sich in Jeans und Pulli zunehmend ungewöhnlich vorkommt.

 

Halle2


Halle 2 beinhaltet vorwiegend Jugendliteratur und Anime, und auch Schulbuchverlage sind hier untergebracht. Für die Fans von Manga und Anime ist die Leipziger Buchmesse ein ganz besonderes Highlight. Aus ganz Deutschland kommen die begeisterten, zumeist jugendlichen Japan-Fans zum Cosplay zusammen. Dafür verkleiden sie sich beispielsweise als Manga Figuren und verhalten sich auch so.

 

Lesung bei Wolfgang Hohlbein

 


Die Leipziger Buchmesse ist nicht nur eine geniale Möglichkeit, in den neuesten Roman hineinzuschnuppern und sich mit den aktuellsten Sachbüchern bekannt zu machen, sondern insbesondere dafür geeignet, die Autoren aus nächster Nähe zu erleben.
Neben den bekannten Autoren wie Nina Blazon, Brigitte Riebe und Wolfgang Hohlbein stellen sich im Jahre 2011 auch neue und junge Autoren vor und zudem auch junge Verlage, die einen kurzen Einblick in ihren Werdegang preisgeben. Ganz besonders schön finden wir die Lesung Paul Maars aus seinem aktuellen Buch „Das fliegende Kamel“. Da die Autoren häufig selbst aus ihren Büchern vorlesen, kommt ein ganz besonderes Flair auf, welches man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Leipzig bietet mit seiner Buchmesse eine ideale Chance, die Autoren kennenzulernen und in die Stimmung eines Buches einzutauchen.


Am Sonntag treten wir schließlich müde, von den vielen Eindrücken aber glücklich, die Heimfahrt an. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt!

 

Gruppenbild

 


Letzte Aktualisierung durch Angela Küppers-Lipinsky am Do, 16.06.11


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