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Meeting in Nigrita

Unsere Reise nach Griechenland
28.01. – 01.02.2008

Schon beim Landen habe ich aus dem Flugzeug die gebirgige Landschaft von Griechenland genossen und als uns beim Aussteigen in Thessaloniki ein prachtvolles Wetter empfing, konnte ich das Treffen mit unseren griechischen Freunden kaum erwarten. Nachdem auch die Dänen und Engländer von Stella empfangen worden waren, wurden wir zum Treffpunkt, einem kleinen Einkaufs- und Vergnügungszentrum, gefahren, wo wir mit unseren Partnern bekannt gemacht wurden. Die griechischen Schüler waren vom ersten Moment an freundlich zu uns, aber zu richtigen Gesprächen kam es nicht, erst als wir in Nigrita ankamen und mit den jeweiligen Gastfamilien alleine gelassen wurden, wurde mir und wahrscheinlich auch den anderen klar, dass Deutsch nicht mehr weiterhelfen konnte.

Meine Gastfamilie lebt in einem Dorf, das zwar nicht weit von Nigrita entfernt ist, aber dennoch nicht sehr modern und groß wirkte, denn alle schienen miteinander bekannt zu sein und grüßten sich immer sehr freundlich. Gleich am ersten Abend erhielt ich leckeres griechisches Essen und ging mit vollem Magen erschöpft zu Bett.

Treffpunkt Schule um 9:00....Schön wär’s! Mit leichten Verspätungen - und wie sich im Nachhinein feststellen ließ, war es für die Griechen etwas Normales - fing das Empfangsprogramm in der kleinen Aula der Schule an. Ein abgetretener Fußball- und ein Basketballplatz schmückten den recht kleinen Schulhof, auf dem sich alle vor dem Unterricht versammelten.

Der erste Punkt in unserem Programm war der Willkommensgruß von Stella, der griechischen Projektleiterin und dem Direktor der Schule, der uns in zwar gebrochenem Englisch, aber spürbar herzlich empfing. Als nächstes stellte sich jeder Schüler mit Hilfe eines Fragebogens vor. Das reichte, um einen ersten Eindruck von den fast 50 Projektteilnehmern zu bekommen.

Sofort nach der Begrüßung fing die Arbeit an unserem gemeinsamen Kalender an. Unsere Aufgabe war es, in Gruppen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Ländern an Ostern, Weihnachten und Silvester zu erforschen und sie auf einem Plakat wiederzugeben. Erschöpft von der Arbeit und leichten Kommunikationsproblemen machten wir uns anschließend auf den Weg zum Rathaus, um von der Bürgermeisterin begrüßt zu werden. Wieder hatten wir schönes Wetter, wie auch an den nächsten Tagen, und marschierten in einen für uns vorbereiteten Saal. Zu unserem Erstaunen gab es nach der gastfreundlichen Rede der Bürgermeisterin Geschenke für alle und ein Buffet mit traditionellem griechischem Essen. Verglichen damit wirkte der Empfang der Comenius-Gruppe im Kieler Rathaus mit einer 08/15 Rede, einem Glas Orangensaft und einem Kugelschreiber sehr bescheiden.

Gestärkt durch den reichhaltigen landestypischen Imbiss im Rathaus fuhren wir zu den Ruinen von Amfipoli, einer Stadt der Antike, wo ein kleines Museum die Fundstücke aus Amfipoli präsentiert, so dass wir einen guten Einblick erhielten in die ehemalige Bedeutung und das Alltagsleben dieser Stadt. Dann brachte uns der Bus höher hinauf in die noch kühlen Berge, wo wir auf den Gipfeln noch Skilifte in Betrieb sahen. Unser Ziel war Timios Prodromos, ein griechisch-orthodoxes Kloster, das malerisch am Berg klebte und seine Einsamkeit nur mit wenigen Kühen und vielen Ziegen teilte.

Mittlerweile war es auch schon Stunden später als geplant, dennoch wurde uns der letzte Programmpunkt dieses Tages nicht vorenthalten – eine kleine Galerie in Nigrita für zeitgenössische Kunst oder das, was Touristen und andere Liebhaber dafür halten mögen. Am Ende unseres zweiten wundervollen Tages in Mazedonien hatten wir dann schon eine deutliche Ahnung von dem, was die nächsten Tage endgültig beweisen sollten. Dass man in Griechenland nahezu unendlich viele Besichtigungen und Ereignisse in einen Tagesplan einbaut, um nötigenfalls den Abend oder die Nacht hinzuzuziehen, falls die Zeit einfach nicht für alles ausreichen sollte. Entsprechend müde fielen wir nach diesem Tag und einer Portion Spaghetti, die, wie wir feststellten, uns allen geboten wurde, zu Bett.

Am nächsten Tag marschierten wir mit der gesamten Schülerschaft des Lyceums – eine alte schwere Fahne wurde vorneweg getragen - zum Dom von Nigrita. An diesem Tag der 3 Ierarches Day wurde ein Fest der Erziehung gefeiert. Dieses religiöse Ereignis bestaunten wir ohne viel zu verstehen, aber die Innenarchitektur der Kirche war ebenso beeindruckend wie die Religiösität der Kirchenbesucher.

Nach dem Gottesdienst ging es per Bus zu den Wetlands of Kerkini weiter. Zuerst genossen wir nur das wunderbar sonnige Wetter vor Ort und beobachteten Vögel durch ein Fernglas, danach aber, als eigentlich die Bootstour starten sollte, verkündete Stella, dass wir in ein Restaurant gehen, da für das Boot keine Zeit mehr bliebe und eine Stärkung doch sinnvoller wäre. Zwar bedauerte ich diese Planänderung, aber des sogenannte Buffalo Meat, das wahrscheinlich Rindfleisch darstellte, hat hervorragend geschmeckt und mit vollem Magen ging es zum letzten Punkt des Tages, in die Tropfsteinhöhlen von Alistratis.

Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt um das Problem der Sprachenvielfalt zu vereinfachen: eine Tour auf Griechisch und eine auf Englisch. Innen wirkte alles nicht sehr natürlich, denn überall standen metallene Schränke und es wurde ein großer gerader Weg eingerichtet und unser Guide schien auch nicht sehr freundlich zu sein, trotzdem war es beeindruckend, wie sich Steine wuchsen und sich verformten. Bevor wir uns dann auf den Rückweg machten, gab es einen Fragebogen und einen 3D Film über die Höhle, die wir vorher besichtigt hatten. Auf der Rückfahrt hatten Katarina und ich ein langes Gespräch mit dem griechischstämmigen Dänen Dimitri(!), der Englisch sehr gut beherrscht und sehr aufgeschlossen ist. Matthias und Julian blieben dagegen noch zurückhaltend, was ich sehr schade fand.

Der nächste Tag sollte leicht für uns werden: Wir beendeten unsere Gruppenarbeit, gaben unsere Ergebnisse in die Computer der Schule ein und durften uns darauf draußen auf dem Fußballplatz und dem Schulhof entspannen und mit uns meine ich nicht die Deutschen, denn auf uns wartete eine weitere Aufgabe: Wir mussten die digitale Version unseres Kalenders vorstellen. Leider hatten wir die volle Unterstützung von Murphy... Das einzige, was noch hätte schief laufen können, wäre ein Stromausfall gewesen, denn den Rest haben wir hinbekommen: Fehler in Netzwerk, griechische Schrift in Windows, vergessen das Internet anzuschließen, wie Murphy es vorhergesagt hat Grinsen. Alle Peinlichkeiten überstanden wir jedoch unbemerkt von den anderen, nahmen uns dann ebenfalls eine Pause und spielten etwas Basketball, bevor wir nach Hause gehen durften. Das war – leider - das einzige Mal, dass wir Freizeit mit unseren Gastfamilien hatten, und meine hat sich etwas ganz Besonderes für mich ausgedacht: Sie haben mich durch das Dorf gefahren, mir die Kirche von Nigrita und die wundervolle Landschaft gezeigt.

Am Abend fand dann die letzte gemeinsame Aktivität statt, wir trafen uns in einem Restaurant zu einem Abschiedsessen. Das Essen schmeckte ausgezeichnet und die Stimmung war sehr gut, sodass die griechischen Schüler, nachdem wir gemeinsame Erinnerungsfotos geschossen hatten, uns im in eine kleine Kneipe genommen haben, wo es dann mit den Gesprächen so richtig los ging. Wir tauschten Handynummern, sprachen über Schule und Freizeit und genossen die Zeit, bis mir die Augen zufielen und ich den Wunsch äußerte nach Hause zu gehen.

Am Tag unserer Abreise verstrich die Zeit sehr schnell und es war alles wunderbar. Die Sprachbarriere war endgültig beseitigt. Es war eine gelungene Reise und wir verabschiedeten uns nicht gerne von unseren Gastgebern. Bevor wir zum Flughafen aufbrachen, wurde uns etwas Zeit gelassen, um in Thessaloniki zu spazieren und vielleicht Souvenirs zu kaufen. So verging unsere vollgepackte, aber erfolgreiche Comeniuswoche in Griechenland.

Mischa Werchowski

 

Meine Erlebnisse und Erfahrungen in Griechenland

In ein anderes Land zu reisen ist immer eine mit Komplikationen verbundene Sache, besonders wenn die Familie weit weg ist. Was erwartet einen, außer eine andere Kultur und Sprache? Genau das hab ich mich gefragt, als ich mit Frau Thum, Herrn Wolf, Mischa, Julian und Matthias im Flugzeug nach Griechenland saß.

Ich war glücklich die Chance bekommen zu haben ein anderes Land kennen zu lernen, gleichzeitig aber auch nervös und unsicher, was mich genau in Griechenland erwartet und wie ich aufgenommen würde. Doch all diese Zweifel sollten sich als unbegründet herausstellen.

Als wir nach zwei Stopps in Griechenland angekommen waren, erwartete uns eine freudestrahlende griechische Klasse. Nach anfänglicher Distanz taute das Eis zwischen mir und meiner Partnerin Nikoleta auf. Und am Abend lernte ich dann auch meine komplette Gastfamilie kennen.

All das, was ich über die Offenheit und Freundlichkeit der Griechen im Vorfeld gehört habe, erwies sich an diesem ersten Abend als nicht übertrieben. Auch ohne Englischkenntnisse vermittelten mir die Eltern von Nikoleta und Vasiliki, zwei Zwillingsschwestern, spontan ein Willkommens-Gefühl. Sie bemühten sich meinen Aufenthalt in Griechenland so schön wie möglich zu gestalten - und das mit vollem Erfolg. Es war selbstverständlich für sie, mir meine Sachen zu bügeln, jeden Abend mein Lieblingsessen zu kochen und mich jeden Tag mit meinen Eltern nach Deutschland telefonieren zu lassen.

Gastfamilie

Vor der Abreise nach Griechenland dachte ich, die fünf Tage werden möglicherweise lang und anstrengend sein. Das Gegenteil war der Fall. Die Tage vergingen viel zu schnell und wir konnten nur einen Eindruck bekommen von der vielfältigen Schönheit und den unerwarteten Attraktionen Mazedoniens. Doch das, was ich dort gesehen habe und die Zeit, die ich dort verbracht habe, möchte ich nicht missen, denn es war eine sehr schöne Erfahrung und ich würde jeder Zeit wieder nach Nigrita reisen...

Katarina Adamovic


Letzte Aktualisierung durch Stephan Mumm am Sa, 10.10.09


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