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Berichte über Aktivitäten 2007-2016

  • Projekttag „Feind war, wer anders dachte.”   BStU 05.09.2011/21.03.2013

In einem Kurzvortrag gab eine Mitarbeiterin der BStU zunächst einen kurzen Überblick über den Geheimdienst der ehemaligen DDR.

Anhand einer Film-Quelle war es dann möglich, die Methoden der Stasi kennen zu lernen. Ein Schulungsfilm des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) "Revisor" zeigte exemplarisch wie Andersdenkende in der DDR bespitzelt wurden. An einem authentischen Fall wird in dem Lehrfilm des MfS vorgeführt , wie die Wohnung eines Mannes heimlich durchsucht, dieser verfolgt und schließlich von der Stasi verhaftet wird.

Anschließend erhielten die SchülerInnen der 9./10.Klassen die Möglichkeit des Studiums  unterschiedlicher Aktenauszüge des MfS und erarbeiteten in Gruppen wie Verfolgung und Disziplinierung Jugendlicher durch das MfS funktionierten.
Abschließend  präsentierten SchülerInnen ihre jeweiligen Ergebnisse anschaulich im Plenum.

Das Projekt wurde von den SchülerInnen positiv bewertet, die Materialien wegen ihres guten Dokumentationscharakters als äußerst interessant und lehrreich bewertet. (VM)

  • Der gute Vater - eine Tochter klagt an“

Am 1. November 2007 konnte mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung Frau Beate Niemann aus Berlin an der Max-Planck-Schule begrüßt werden.

Frau Niemann, Tochter eines NS-Verbrechers, hat sich der Geschichte ihrer Familie gestellt und sich in eindrucksvoller Weise auf die Spurensuche nach den Verbrechen ihres Vaters begeben. Die Wahrheit war für Beate Niemann erschreckend, ihr Vater war für Deportationen und Massenmorde im  Dritten Reich verantwortlich.

Während ihrer Recherchen wurde sie 1 Jahr lang von dem Dokumentarfilmer Yaosh Tatari begleitet, und das Filmprojekt „Der gute Vater - eine Tochter klagt an“ entstand.

Zwei 10. Klassen sahen diesen Film und konnten mit Beate Niemann über den Film diskutieren. Die Schüler zeigten sich tief beeindruckt von dieser sehr gebildeten, außergewöhnlichen Frau und ihrer einzigartigen Spurensuche.

Es bleibt zu hoffen, dass eine solche Begegnung für weitere Schüler möglich sein wird. (VM)

  • Abenteuer Mittelalter

Ritter und Burgen, Klöster und Mönche, Hexen, Wikinger und die Hanse – Geschichtsunterricht in der 7. Klasse ist für die meisten Schüler spannend. Anschaulichkeit soll das Interesse noch steigern. Und was liegt da näher als ein Ausflug ins Mittelalter?

Deshalb wagen sich die Geschichtslehrer mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam nach Lübeck.

Das Abenteuer beginnt bereits mit dem durchaus neuzeitlichen, aber ebenfalls spannenden Erlebnis Zugfahrt. In Lübeck angekommen, begeben wir uns zum Holstentor. Dort treffen wir kompetente Stadtführer und nach einer kurzen allgemeinen Einführung geht es los, hinein in das erste Kulturdenkmal. Das Holstentor stinkt den Schülerinnen und Schülern schnell ganz gewaltig. Wir befinden uns im Raum der Hansewaren – besonders durch die Gerüche ein nachhaltiger Eindruck. Schnell geht es daraufhin zu den Folterinstrumenten. Hier ist das – zugegeben blutrünstige – Interesse der Jugend für das Mittelalter wieder hellwach. Leider bleibt nicht viel Zeit, denn Speicherhäuser, Kaufmannshäuser und die Marienkirche wollen auch noch besichtigt werden. Nach ca. 2 ½ Stunden ununterbrochenem Kulturgenuss verlangt es dann aber alle auch wieder nach der Jetztzeit: der Magen knurrt, das Taschengeld juckt in den Fingern. Also genießen wir ein wenig Freizeit in der Lübecker Innenstadt, bevor es gemeinsam wieder zurück nach Kiel geht.

Es ist hoffentlich für alle ein ausgefüllter und interessanter Ausflug in mittelalterliche Umgebung, wie wir sie in Schleswig-Holstein nicht mehr überall so konzentriert antreffen. (Pf)

  • Fahrt nach Neuengamme

In der Klassenstufe 9 nimmt das Thema Nationalsozialismus und Holocaust einen bedeutenden Teil im Geschichtsunterricht ein. Je länger die Zeit des Nationalsozialismus zurückliegt, desto dringender stellt sich die Frage, wie die Erinnerung an das Geschehene für die Schülerinnen und Schüler lebendig gehalten werden kann, wie wir eine „Kultur der Erinnerung“ entwickeln können. Eine Form der Hinwendung zu den Opfern der NS-Vergangenheit sind z.B. Gedenkstätten.

In diesem Zusammenhang führen die Geschichtslehrerinnen und -lehrer der 10. Klassen eine Exkursion zur Gedenkstätte Neuengamme durch. Neuengamme - südöstlich von Hamburg - wurde 1938 zunächst als Außenlager von Sachsenhausen und seit 1940 als selbständiges KZ mit mehr als 90 Außenlagern bis an die dänische Grenze geführt. Der Besuch beinhaltet einen von Museumspädagogen begleitenden Rundgang über das ehemalige KZ-Gelände der Gedenkstätte sowie einen Einblick in die ständige Ausstellung.  

Aufgrund des positiven Feedbacks der Schülerinnen und Schüler ist in Zukunft ein Studientag in Neuengamme angedacht, der eine ausführlichere Beschäftigung mit dem Ort sowie mit historischen Dokumenten und Bildern zulässt. (Ro)  

  • Besuch der Zeitzeugen aus Weißrussland  am 11.09.2008

Mit freundlicher Unterstützung von Heim-statt Tschernobyl e.V. wurde unseren Schülern der 10. Klassen und des 13. Jahrganges eine Begegnung mit Zeitzeugen aus Weißrussland ermöglicht. Zweieinhalb Stunden lauschten rund 200 Schüler den Berichten der Zeitzeugen mit großem Interesse und konnten anschließend  Fragen stellen, die bereitwillig beantwortet wurden.

Bemerkenswert war, dass alle Zeitzeugen trotz des Schicksals, das sie durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg erfahren haben, am Ende ihrer Berichte ausgesprochen versöhnlich auftraten und unseren Schülern mit auf den Weg gaben, sich für Frieden und Freundschaft einzusetzen. (VM)


Letzte Aktualisierung durch Uta Valentin-Michels am Mo, 18.01.16


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