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Geographie

Erfolg beim Wettbewerb "Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein"

MPS-Schülergruppe erreicht mit ihrem Projekt "Zero Waste" den 2. Hauptpreis

Etwas ungläubig nahm Carolin Dieck am vergangenen Mittwoch die Urkunde für den mit 600 € dotierten 2. Hauptpreis beim 1. Landeswettbewerb „Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein“ im Geographie-Hörsaal der CAU Kiel entgegen. Zusammen mit Paula Junker und Hannes Meyer (alle aus dem Geo-Profil Q2.d) hatte sie eine Projektidee zu "Zero Waste" für den Sophienhof entwickelt.

Logo des 1. Landeswettbewerbs Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein
Logo des 1. Landeswettbewerbs Zukunftsfähiges Schleswig-Holstein

Abfallfrei auf Platz 2. Laudator Prof. Dr. Wilfried Hoppe lobte vor allem die umfangreiche und zielgerichtete Recherche, das Hinzuziehen von Experten sowie die fundierte und lohnende SWOT-Analyse.

Der Startschuss für den Wettbewerb fiel bereits Anfang des Jahres. Nach dem Einreichen einer Projektskizze hatten alle Teams noch einmal gut drei Monate Zeit zur konkreten Ausarbeitung und Durchführung. Insgesamt 33 fertige Ideen durfte die Jury zu bewerten, von denen sie 6 mit Förderpreisen a 100 € und 2 mit Hauptpreisen bedachte.

Der 1. Hauptpreis mit 1000 € ging an eine Fünfergruppe aus Ahrensburg für die Idee der Beutel-Bäume. Dahinter verbergen sich baumartige Ständer für Jutebeutel, die im Eingangsbereich von Geschäften in Ahrensburg aufgestellt wurden. Die von der Gruppe gesammelten und gestifteten Beutel dürfen sich die Kunden kostenlos ausleihen und geben sie dann beim nächsten Einkauf zurück. Dadurch wird der Verzicht auf Plastiktüten deutlich erleichtert.

Die MPS-Gruppe war auf ihre Idee durch den Beuch beim Unverpackt-Laden von Marie Delaperrière gekommen. Zudem stört sie der viele Müll im Sophienhof. Mit ihren Ideen gingen die drei Geographen zum Zero Waste Verein in Kiel und tauschten sich mit den Mitgliedern intensiv aus. Nur die konkrete Umsetzung im Sophienhof steht noch aus. Aber wer weiß, was die drei da noch bewirken können. Schließlich hat die Landeshauptstadt sich jetzt auch auf den Weg zur „Zero Waste City“ gemacht, was die neue Partnerstadt San Francisco bereits Anfang des Jahrtausends als eine der Vorreiterstädte angegangen ist.

Neben Preis und Urkunde durfte sich die Gruppe auch über den Wettbewerbsbericht am Abend im Schleswig-Holstein-Magazin freuen. Somit bekamen auch Paula und Hannes etwas Sichtbares von der Siegerehrung mit. Die beiden waren nämlich an dem Tag verhindert - sie waren auf dem Weg zum deutschen Schülerklimagipfel in Bad Salzuflen. Mal schauen, was für neue Ideen dort entstanden sind.

von Stefan Junker
erstellt am 21.11.2018