Klassenzimmer im Eis - von Kiel in die Antarktis
Wer war schon einmal in der Antarktis? Zumindest virtuell durfte der gesamte 11. Jahrgang diese über 14.000 km lange Entfernung während der Geographie-Stunde am vergangegen Donnerstag zurücklegen - genauer gesagt zu den Danger Islands. Dort traf nämlich zeitgleich die Crew der Malizia Explorer um Boris Herrmann ein.
Punkt 12:50 Uhr startete die exklsuvie Live-Schalte direkt an Bord des Forschungssegelschiffs. Boris Herrmann berichtete zunächst über die Ziele der Expedition: Die Antarktis ist das größte Naturreservat der Erde, doch Erderwärmung, industrielle Fischerei und der zunehmende Tourismus bedrohen dieses fragile Ökosystem. Besonders betroffen sind eben die Danger Islands, die Heimat der größten Adélie-Pinguinkolonie der Welt.
Darüber informierte Dr. Simeon Lisovski vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) die Schülerinnen und Schüler genauer. Der Pinguin-Experte berichtete von seiner Arbeit - u.a. wie man einen Pinguin fängt.
Die Ergebnissen werden in eine neuen Studie einfließen, die den Schutz dieses Lebensraums von Land auf Meer ausweiten soll. Dabei handelt es sich um ein Modellprojekt, wie terrestrischer und mariner Naturschutz global verbunden werden kann.
Um die Einzigartigkeit dieser unbekannten Region sichtbarer zu machen, ist außerdem ist die renommierte ungarische Fotografin Esther Horvath von National Geographic mit an Bord. Sie schwärmte von den bisherigen Erlebnissen und Eindrücken.
Im zweiten Teil durften die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen stellen. Dabei erläuterte Boris Herrmann unter anderem, dass das Leben mit der 14-köpfigen Crew ähnlich wie in einer WG sei. Gleichzeitig ging es aber auch um das große Ganze: Wie kann es gelingen, dass der Erhalt unserer aller Lebensgrundlage endlich über den kurzfristigen Profit von einigen wenigen gestellt wird?
Ein großes Dankeschön geht an Remy Johannsen, die die Live-Schalt souverän moderierte und durchgehend interessant gestaltete und natürlich an die Crew der Malizia-Explorer, die diese unvergessliche Live-Schalte möglich gemacht hat. Am Ende gab es einen lang anhaltenden Applaus des 11. Jahrgangs - von Kiel in die Antarktis über mehr als 14.000 km.
Hier geht es zum Bericht aus dem Schleswig-Holstein-Magazin vom 27.11.2025:
erstellt von Stefan Junker
am 28.11.2025
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