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San Francisco - Teil 1

Zu Anfang des Austausches ist echt viel passiert. Es wäre zu viel, alles ganz genau zu erzählen, deshalb geben wir euch hier einen kurzen Überblick darüber, was wir gemacht haben. So könnt ihr besser entscheiden, ob ihr vielleicht auch mal bei so einem Austausch mitmachen wollt.

Der Flug in die USA war eigentlich ziemlich entspannt. Ich hatte auf beiden Langstreckenflügen – also hin und zurück – zum Glück einen Fensterplatz, was echt cool war. Ich habe die Aussicht sehr genossen. Ansonsten lief alles problemlos ab. Niemand hat irgendwas Wichtiges vergessen und auch die Sicherheitskontrollen waren total unkompliziert, es gab keine Probleme. Nachdem wir den langen Flug und die Einreise in die USA hinter uns hatten, wurden wir richtig herzlich empfangen. Die Austauschschüler und ihre Eltern standen schon mit Plakaten am Ausgang und konnten es kaum erwarten, uns endlich zu begrüßen. Zum Glück hatten wir vorher Fotos ausgetauscht, sodass sie uns direkt finden konnten.

Die Gastfamilien wohnten entweder direkt in San Francisco oder in Mountain View. Ich hatte das Glück, dass ich mit einem Freund zusammen eine Gastfamilie direkt in San Francisco zugeteilt bekommen habe. Und ich kann San Francisco echt empfehlen, weil dort einfach mehr los ist und man direkt in der Stadt ist. Außerdem sind die öffentlichen Verkehrsmittel für alle unter 18 kostenlos, was echt praktisch ist. Schon auf der Autofahrt „nach Hause“ sind mir viele Fragen durch den Kopf gegangen: Wo wohnen wir jetzt? Wie sieht es da aus? Was ist in der Nähe? Und als ich dann zum ersten Mal das Haus betreten habe, war das echt ein krasses Gefühl, das ich wahrscheinlich nie vergessen werde. Es gab ganz viele positive Eindrücke zum Verarbeiten.

Am nächsten Tag durften wir zum ersten Mal in die Schule. Für die Kinder aus San Francisco war der Schulweg sehr lang, denn wir mussten erst mal 45 Minuten mit einem Schulbus-Shuttle zur weiterführenden Schule nach Mountain View fahren. Umso schöner war es, dass die Amerikaner gerade ihren letzten Tag von ihrer Projektwoche hatten und uns deshalb die Projekte, an denen sie in der Woche gearbeitet hatten, gezeigt haben. Das war spannend zu sehen, was sie erarbeitet haben. In der lockeren Atmosphäre konnten wir uns auch gleich mit den Schülerinnen und Schülern austauschen und uns gegenseitig kennenlernen. Interessant war, dass Handys in der Schule generell nicht erlaubt waren und sie in speziellen Beuteln aufbewahrt wurden. Diese Regel galt auch für uns als Austauschschüler. In der Schule wurde größtenteils mit Tablets oder iPads gearbeitet – gut, dass ich mein Gerät mitgenommen hatte, so konnte ich gleich gut mitarbeiten.

Das erste Wochenende stand zur freien Verfügung. Einige konnten sich Alcatraz anschauen, andere gingen zum Sport oder schauten sich ein NBA-Basketballspiel mit ihrer Gastfamilie an. Generell waren die Wochenenden immer mit den Gastfamilien geplant. Meine Gastfamilie war echt entspannt. Die Mutter kam sogar aus Schleswig-Holstein und der Vater aus Kanada – das war super, um Englisch zu sprechen. Ich hatte viele Freiheiten, was ich richtig cool fand. Ich durfte zum Beispiel alleine E-Kart fahren oder mit meinem Freund auf die Twin Peaks wandern gehen.

An drei Schultagen haben wir zusammen mit den amerikanischen Schülerinnen und Schülern die Bay Area, also das Gebiet rund um die Bucht von San Francisco, erkundet. Als erstes waren wir in der Innenstadt unterwegs. Wir haben uns morgens gegenüber vom Ferry Building getroffen und sind dann durch die hohen Gebäude, steilen Straßen und an vielen Läden entlanggelaufen. Dabei haben wir uns verschiedene Sehenswürdigkeiten angeschaut, zum Beispiel Chinatown, den Washington Square und die City Hall. Durch kurze Vorträge von den Schülerinnen und Schülern haben wir auch viel über die Geschichte und Kultur der Orte erfahren.

Am nächsten Tag sind wir mit der U-Bahn in Richtung Oakland gefahren. An diesem Tag haben wir nämlich eine Tour der Pixar-Studios bekommen. Wir haben nicht nur einen Einblick ins Berufsleben vor Ort bekommen, sondern auch gesehen, wie so ein Animationsfilm überhaupt entsteht – von der ersten Idee bis zum fertigen Film. Außerdem haben wir sogar ein paar Spoiler zu „Hoppers“ bekommen, der zu dem Zeitpunkt noch gar nicht veröffentlicht war. Besonders cool war, dass die Pixar-Mitarbeiter das alles in ihrer Freizeit für uns gemacht haben. Deshalb sind wir ihnen auch echt dankbar und wünschen ihnen viel Glück bei den Oscars für „Hoppers“.

Ein paar Tage später haben wir mit dem Bus erst das Museum California Academy of Sciences mit seinem Tropenhaus und riesigem Aquarium besucht. Nach dem Museum haben wir einen kleinen Abstecher zu einem Aussichtsort an der Golden Gate Bridge gemacht. Abschließend haben wir die Muir Woods mit ihren riesigen Küstenmammutbäumen (Redwoods) zu Fuß erkundet.

Einen Tag vor unserem Abflug haben wir ganz spontan noch einen Ausflug gemacht, diesmal aber ohne die amerikanischen Schüler. An dem Tag konnten wir die Stadt noch mal in kleinen Gruppen erkunden. Wir haben uns zum Beispiel die berühmte Lombard Street, den Coit Tower und Fisherman’s Wharf angeschaut.

Insgesamt war der Austausch eine richtig tolle Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann. Man lernt nicht nur eine neue Stadt und Kultur kennen, sondern schließt auch viele neue Freundschaften. Besonders cool fand ich, wie offen und herzlich alle waren und wie viel wir gemeinsam erlebt haben. Wer die Chance hat, sollte so einen Austausch auf jeden Fall mitmachen. Ich würde es jederzeit wieder tun! Ganz besonderer Dank gilt natürlich Frau Vogler und Herrn Rosen, denn durch ihr Engagement wurde der Austausch zu einem unvergesslichen Abenteuer.

erstellt von Johanna Maschkowitz (10B) & Erik Rowohl (10A)
am 29.04.2026

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