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Unsere Schule

Schulprogramm

Grundsätze (Leitbild)

Unsere Schule befindet sich im Wandel. Wir begreifen dieses Schulprogramm als Chance zur Gestaltung und Veränderung unserer Schule. Gemeinsam wollen wir - Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern - Initiativen für ein ausgeprägtes Profil und für eine stärkere Identifikation mit der Schule entwickeln. Wir wollen eine Schule, in der wir uns wohl fühlen können und die die Schülerinnen und Schüler angemessen auf eine Zukunft in einer sich wandelnden Welt vorbereitet.

Ausgangspunkt und Grundlage des Schulprogramms sind die in § 4 aufgeführten Bildungs- und Erziehungsziele des Schleswig-Holsteinischen Schulgesetzes. Darüber hinaus gehen wir von einer den Lehrplänen entsprechenden Orientierung des Unterrichts an fünf Kernbereichen aus (Grundwerte, Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, Strukturwandel, Gleichstellung, Partizipation) und benennen auch Kompetenzen (Sach-, Methoden-, Selbst-, Sozialkompetenz) und Schlüsselqualifikationen, deren Vermittlung schulischem Lernen und Arbeiten aufgegeben ist (s. Anhang).

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel werden wir uns an der Max-Planck-Schule auch in Zukunft für die Verwirklichung dieser Ziele engagieren. Wir wissen uns dem Namensgeber unserer Schule verbunden, dem Kieler Physiker und Nobelpreisträger Max Planck - in dem kritischen Bewusstsein, dass die Lebensqualität einer wissenschaftlich-technisch geprägten Kultur wesentlich bestimmt wird von ihren ethischen und ästhetischen Überzeugungen.

Als besonders geschützter Lernort fördert unsere Schule die unvoreingenommene Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen. Dem Dialog als dem wichtigsten Mittel des Umgangs kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Dissens wird als erfahrener Unterschied verstanden, der zur Klärung durch das Gespräch anregt. Respekt und Toleranz sichern diesen Vorgang.

In diesem Sinne vermittelt die Max-Planck-Schule ihren Schülerinnen und Schülern eine solide Allgemeinbildung, die Urteilsfähigkeit ebenso einschließt wie praktische Orientierungen (z.B. Einblicke in die Berufswelt). Dabei zeigt sich die Schule aufgeschlossen gegenüber den berufsspezifischen Kompetenzen der Eltern.

Mit unserem gymnasial ausgerichteten Unterrichtsangebot, weit gefächerten außerunterrichtlichen Veranstaltungen sowie zahlreichen Außenkontakten stellen wir uns den Herausforderungen der Gegenwart. Als traditionelle Ausbildungsschule für die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung unterstützt die Max-Planck-Schule die Erprobung und den Einsatz neuer Unterrichtsformen. Angesichts der Dynamik gesellschaftlicher Veränderungen wird die Vernetzung der in den Lehrplänen genannten Kompetenzen für die fachliche und pädagogische Orientierung erhöhte Bedeutung erlangen.

Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler wirken gemeinsam auf ein positives zwischenmenschliches Klima hin, in dem sich Freude am Lernen, Neugier, Lust, Motivation und Lernbereitschaft umfassend entfalten und Persönlichkeitsentwicklung viele Wege findet, die zu individueller und sozialer Zufriedenheit führen können.

Die Gestaltung unseres Schullebens vollzieht sich auf allen Ebenen als ein wechselseitiges Geben und Nehmen: Ansprüche an die Qualität der Schule gehen einher mit der Bereitschaft zu Mitgestaltung, Eigenverantwortung und einem entsprechenden Pflichtbewusstsein. Dies gilt gleichermaßen für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Wir, Lehrkräfte und Eltern, sehen uns dabei als Partner in der Erziehung der Schülerinnen und Schüler und begleiten in kontinuierlichem Kontakt deren Entwicklung. Wir verpflichten uns, unser Schulprogramm weiterzuentwickeln und entsprechende finanzielle Mittel einzufordern. Umsetzung und Weiterentwicklung des Schulprogramms an der MPS werden aber entscheidend abhängen von den zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln: Das gilt insbesondere für Verfügungsstunden für die pädagogische Arbeit, Fortbildungsmaßnahmen u.a. für pädagogisch-didaktische Innovationen, für den Umgang mit den modernen Kommunikationstechniken, die Verbesserung und laufende Wartung der technischen Ausstattung. Die den Schulen auferlegte Pflicht, ein Schulprogramm zu entwickeln, muss deshalb einhergehen mit entsprechenden Leistungen des Schulträgers und des Landes.

1. UNTERRICHT

Bei der Vermittlung einer umfassenden Allgemeinbildung steht das Unterrichtsgeschehen im Mittelpunkt. Dabei gilt es, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, ihre Begabungen zu fördern, aber auch Leistungen einzufordern.

Das soll sie befähigen, sich in das gesellschaftliche Leben zu integrieren und zugleich den eigenen Standpunkt in kritischer Auseinandersetzung mit sich selbst und anderen zu finden und zu vertreten. Ein zeitgemäßes Grundlagenwissen ist die Voraussetzung dafür, sich neuen Herausforderungen der Arbeitswelt und der Informationsvielfalt stellen und mit anderen problemorientiert zusammenarbeiten zu können. Bewährte Unterrichtsformen und -methoden, zu denen auch Gruppenarbeit, Projektarbeit und offener Unterricht gehören, prägen nach wie vor den Kernbereich der Wissensvermittlung und des praktischen wie theoretischen Methodenerwerbs.

1.1 Unterrichtsverteilung

1.1.1 Aktuelle Schwerpunkte der Unterrichtsverteilung

Die Unterrichtsverteilung richtet sich zunächst nach der vom Land vorgegebenen Stundentafel, die die Anzahl der Stunden pro Fach und Klassenstufe festschreibt. Darüber hinaus setzt die Max-Planck-Schule folgende Schwerpunkte:

Orientierungsstufe

  • Eine Stunde "Lions Quest" als Klassenlehrerstunde (Kinder werden durch szenische Spiele auf angemessene Verhaltens¬weisen im Alltag vorbereitet; sie lernen gutes Zuhören, werden mit Konfliktlösungsstrategien vertraut gemacht.)
  • Schwimmunterricht in den 5./6. Klassen
  • Unterrichtsangebot in Philosophie als möglicher Ersatz für Religion Förderkurse (Legasthenie u.a.)

Mittelstufe

  • 2. und 3. Fremdsprache gleichrangig im Stundenplan berücksichtigt

Oberstufe

  • Dreistündiger Unterricht in den Naturwissenschaften im 11. Jg.
  • Gleichzeitige Wahlmöglichkeit von drei Naturwissenschaften bzw. drei Fremdsprachen
  • Umfassendes Leistungskursangebot durch Zusammenarbeit mit der Käthe-Kollwitz-Schule (u.a. auch in Kunst und Musik)
  • Sportkursangebot für Rudern und Segeln
  • Sport als 4. Prüfungsfach im Abitur wählbar

1.1.2 Langfristig zu verfolgende Ziele

  • PIT ("Prävention im Team") in der 7. und 8. Klasse (Aktionsprogramm in Zusammenarbeit mit der Polizei zur Gewalt- und Drogenprävention)
  • Berufsvorbereitung in den 9. und 10. Klassen
  • Angebot in Religion und Philosophie für die 5.-10. Klasse
  • zusätzliches Sprachenangebot moderner Sprachen als reguläres Unterrichtsfach (ab 9.Klasse)
  • Unterrichtsverteilung auf kleinere Klassenkollegien in der Unterstufe
  • Unterrichtseinheit "Lernen lernen"

1.2 Unterrichtsgestaltung

1.2.1 Aktuelle Schwerpunkte der Unterrichtsgestaltung

  • In den Lerngruppen wird ein engagiertes Arbeitsklima angestrebt.
  • Die Einführung in verschiedene Arbeitsformen fördert den Erwerb von Selbstkompetenz und hebt damit die Qualität eigenverantwortlichen Handelns.
  • Ein niveauvoller Fachunterricht verfolgt die Vermittlung fächerübergreifender Methoden und Zusammenhänge. Erprobung innovativer Unterrichtsmethoden.
  • Selbstständigkeit und Ausdauer werden ebenso gefördert wie die Freude an der schulischen Arbeit.
  • Moderne Informations- und Kommunikationstechniken begleiten den Lernprozess.
  • Transparente Beurteilungsmaßstäbe und Rückmeldung zur Leistungsentwicklung und individuellen Leistungsbeurteilung unterstreichen die Einforderung von Leistungen.

1.2.2 Langfristig zu verfolgende Ziele

Zusatzangebote und spezielle Lernanreize fördern verstärkt Talente und Neigungen. Schaffung unbenoteter Freiräume in allen Fächern.

2. SCHULE UND PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG

Schule dient nicht nur der Wissensvermittlung, sondern auch der Persönlichkeits entwicklung. Letztere erfordert ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lehrkräften, Schülerschaft und Eltern.

2.1 Aktuelle Schwerpunkte schulischen Arbeitens

  • "Lions Quest"-Programm in der 5. und 6. Klasse (Stärkung der Persönlichkeit von Schülerinnen und Schülern)
  • Themenabende für interessierte Eltern und Lehrer und Lehrerinnen
  • Behandlung pädagogischer Fragen auf Elternabenden
  • Pflege des sozialen Miteinanders in der Klasse
  • Stärkung der Rolle des Klassenlehrers bzw. der Klassenlehrerin (Klassenstunde)
  • Öffentliche Würdigung außerunterrichtlicher Leistungen (im sozialen, künstlerischen, sportlichen etc. Bereich)

2.2 Langfristig zu verfolgende Ziele

  • Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Konfliktlotsen
  • Angebot von Intervisions- und Supervisionsgruppen für Lehrerinnen und Lehrer
  • Regelmäßige Behandlung pädagogischer Fragen (Konferenzen, SCHILF-Tage)
  • Pädagogische Konferenzen in den Klassenstufen 5 - 10
  • Klassenstunde
  • Einführung von Patenschaften für Fünftklässler

3. KOMMUNIKATION

Vertrauen in den guten Willen aller Beteiligten ist Voraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit an der Schule. Regelmäßige Information und Diskussion tragen zu einem positiven Schulklima bei.

3.1 Aktuelle Schwerpunkte schulischen Arbeitens

  • Förderung des Engagements von Schülerinnen und Schülern in der SV
  • Unterstützung der Klassensprecher durch Klassenleitung und SV
  • Transparenz der Leistungsbeurteilungen
  • Regelmäßige Information der Eltern durch die Schulleitung (Elternbrief)
  • Forum (Informationsveranstaltung der SV)
  • Klassen-, Stufen- und Schulfeste
  • Homepage (www.max-planck-schule-kiel.de)
  • Jahrbuch

3.2 Langfristig zu verfolgende Ziele

  • Redaktionelle Betreuung der Schülerzeitung
  • Ansprechende Gestaltung einer Elterninformation
  • Regelmäßige Besprechung pädagogischer Fragen auf allen Konferenzebenen
  • Neugestaltung von Elternsprechtag und Sprechstunden
  • Intensivierung der Kontakte von Eltern untereinander (Klassenfeste, pädagogische Elternabende)
  • Verstärkte Zusammenarbeit des Kollegiums (Klassen, Kurse)

4. ÖFFNUNG DER SCHULE

Die Max-Planck-Schule bietet ein weites Spektrum außerunterrichtlicher Veranstaltungen an und unterhält dabei vielfältige Kontakte zum gesellschaftlichen Umfeld. Solche Aktivitäten werden gefördert, nach Bedarf erweitert und sinnvoll gebündelt, damit die Kontinu¬ität des Unterrichts keine wesentliche Beeinträchtigung erfährt.

4.1 Aktuelle Schwerpunkte schulischen Arbeitens

  • Arbeitsgemeinschaften (vielfältiges Angebot für alle Klassenstufen, z.B. Aqua-Terra AG)
  • "Politikum" (Arbeitsgemeinschaft aus Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen, Lehrern, Gästen, die sich mit aktuellen politischen sowie zeitgeschichtlichen Fragestellungen befasst)
  • musisches Angebot (Unter-, Mittel-, Oberstufenchor, Junior-Bigband, BigBand, Orchester, Instrumentalgruppen)
  • ZISCH (Zeitung in der Schule) in 9./10. Klassen
  • Projektwoche
  • Theater- und Kinobesuche, Besuch von Bibliotheken, Büche¬reien, Ausstellungen
  • Teilnahme am Projekt SAW (schools around the world; weltweiter Austausch von Unterrichtseinheiten im Rahmen der Biologie in den Klassenstufen 8 und 10)
  • Teilnahme am Projekt SINUS (Steigerung der Effizienz des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts in Klassenstufe 9)
  • Teilnahme am COMENIUS - Projekt (Internationales E-Mail- und Internetprojekt mit anderen europäischen Schulen unterstützt vom Europäischen Bildungsprogramm Comenius)
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben (auch im Rahmen des Unterrichts) und internationalen Kooperationsprojekten
  • Klassenfeste, schulübergreifende Stufen- und Schulfeste
  • Sportveranstaltungen
  • Schüleraustausch
  • Skifahrt der 9. Klassen (und andere Klassen- und Kursfahrten)
  • Vortragsveranstaltungen zu aktuellen Fragen
  • Berufsvorbereitung:
    • Besuch des Berufsinformationszentrums des Arbeitsamtes (BIZ), 10.Klassen
    • Bewerbungs- und Vorstellungsgesprächstraining für den 11. bis 13. Jahrgang
    • Berufseignungstest für den 11. und 12. JahrgangWirtschaftspraktikum des 12. Jahrgangs
    • Besuch des Berufsberaters des Arbeitsamtes
    • Berufsinformationsveranstaltung mit den "Jung-Lions"

4.2 Langfristig zu verfolgende Ziele

  • Ausweitung der AGs (Einbeziehung von Eltern)
  • Tag der AGs (Konzentration auf einen Nachmittag)
  • Institutionalisierung der Projektwoche
  • Verstärkte Zusammenarbeit mit den Grundschulen und den Nachbarschulen
  • Intensivierung der Kontakte zur Universität

5. RAHMENBEDINGUNGEN

Fortlaufende Sanierung und Modernisierung der schulischen Einrichtungen, Erhaltung und Pflege der Außenanlagen sowie ansprechend gestaltete Räume bilden wichtige Voraussetzungen einer angenehmen Schulatmosphäre.

5.1 Aktuelle Schwerpunkte schulischen Arbeitens

  • Stärkung der Eigenverantwortung für Klassen- und Fachräume und deren Einrichtung
  • Erziehung zum schonenden Umgang mit Ressourcen
  • Fortlaufende Instandhaltung von Schwimmhalle und Sportanlagen (Außenanlage Moorteichwiese)
  • Modernisierung der Fachräume und Sammlungen
  • Verein der Freunde

5.2 Langfristig zu verfolgende Ziele

  • Neugestaltung der Schulhöfe
  • Aufstockung des Schuletats im Rahmen zunehmender Selbstverwaltung
  • Einrichtung von Fachräumen für Sprachen, Religion und Philosophie
  • Ausstattung der Klassenräume mit ergonomischem Mobiliar, Overheadprojektoren und Internetanschlüssen
  • Beibehaltung der Klassenräume in 5-6 und 7-10
  • Einrichtung von Cafeteria und Aufenthaltsräumen inklusive Mittagsangebot

Schulordnung

Präambel

Eine gute Gemeinschaft stellt die Basis für ein bestmögliches Lern- und Arbeitsklima dar. Wir können dies erreichen, wenn wir uns gegenseitig achten, vertrauen und ermutigen, gemeinsam und in Verantwortung füreinander handeln, vor Unrecht nicht die Augen verschließen und jede Form von Engagement zum Wohle unserer Schule und der Gemeinschaft würdigen und fördern. Notwendige Grundlage dafür ist das Anerkennen und Befolgen sozialer, organisatorischer und gesetzlicher Regeln.

Grundsätze für das schulische Leben

Um unsere Ziele zu verwirklichen, bemühen wir uns um die Einhaltung der folgenden allgemeinen und besonderen Grundsätze.

ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE

Wir begreifen Schule nicht nur als Lernen und Lehren, sondern auch als Erleben und Gestalten von Gemeinschaft. Wir begegnen uns deshalb mit Respekt und nehmen Rücksicht aufeinander. D.h.:

  • Wir pflegen einen freundlichen und höflichen Umgangston.
  • Wir sind aufmerksam und ehrlich im Umgang miteinander.
  • Wir erkennen die Leistungen anderer an und achten deren Meinung.
  • Wir dulden keine Gewalt, weder gegen Personen noch Sachen.
  • Wir bemühen uns in Konfliktsituationen um Ausgleich.
  • Wir üben Kritik sachlich und konstruktiv und ertragen selbst solche Kritik.

SPEZIELLE GRUNDSÄTZE FÜR DIE EINZELNEN GRUPPEN DER SCHULGEMEINSCHAFT

1) Schulleitung

Wir gewährleisten im Rahmen der gegebenen rechtlichen und pädagogischen Möglichkeiten den für eine erfolgreiche Arbeit nötigen Gestaltungsspielraum. D.h.:

  • Wir zeigen uns aufgeschlossen gegenüber den Anliegen der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kollegen.
  • Wir bemühen uns dabei um einen fairen Ausgleich der Interessen. Wir unterstützen aktiv das schulische Leben durch fördernde Impulse und konsequentes Engagement zur Einhaltung der Regeln.
  • Wir greifen etwaige Problemsituationen, wie z.B. Drogen- oder Alkoholkonsum im Bereich des Schulgeländes, Mobbing-Verhalten in der Schulgemeinschaft, Fremdenfeindlichkeit etc., wenn möglich unter Einbeziehung von Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen, Lehrern und Eltern, aktiv auf.
  • Wir fördern das besondere Engagement von Lehrerinnen und Lehrern und unterstützen interkollegiale Zusammenarbeit sowie Fort- und Weiterbildung.

2) Lehrerinnen und Lehrer

Wir sehen als Grundvoraussetzung für unsere Arbeit ein positiv geprägtes Lehr- und Lernklima, für das wir aktiv eintreten. D.h.:

  • Wir gestalten unsere Handlungen und Entscheidungen für alle nachvollziehbar und verbindlich.
  • Wir behandeln alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen freundlich, verständnisvoll und gerecht, d.h., wir beurteilen Schülerinnen und Schüler unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderungen, Aussehen und (sozialer) Herkunft.
  • Wir zeigen, bei aller Konsequenz im Erziehungsverhalten, Geduld und Gelassenheit und bemühen uns um Humor im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern.
  • Wir vermitteln Schülerinnen und Schülern Vertrauen in ihre Fähigkeiten.
  • Wir sind gegenüber Schülerinnen und Schülern und deren Eltern stets gesprächsbereit und haben ein offenes Ohr für Anregungen, Probleme und Kritik.
  • Wir unterstützen schulische und ermöglichen außerschulische Aktivitäten unserer Schülerinnen und Schüler, sofern diese dem schulischen Auftrag nicht widersprechen.
  • Wir würdigen positives Verhalten.
  • Wir schreiten energisch ein, wenn Schülerinnen und Schüler durch ihr Verhalten den Unterricht und das Zusammenleben in der Schule beeinträchtigen.
  • Wir sind uns unserer Vorbildfunktion und Verantwortung bewusst und handeln selbst so, wie wir es von anderen erwarten.
  • Wir Klassenlehrerinnen und -lehrer vereinbaren zu Beginn jedes Schuljahres mit der jeweiligen Klassengemeinschaft, vor allem in den Unter- und Mittelstufenklassen, individuelle Regeln für einen kameradschaftlichen und respektvollen Umgang miteinander.

3) Schülerinnen und Schüler

  • Wir erkennen Leistungsbereitschaft, Pflichtbewusstsein und Disziplin als unverzichtbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn am Gymnasium an.
  • Wir achten auf die Einhaltung der Unterrichtszeiten. Bei Verspätung oder Verhinderung entschuldigen wir uns in der gegebenen Frist.
  • Wir geben unseren Mitschülerinnen und Mitschülern die Möglichkeit, sich am Unterricht optimal zu beteiligen, und geben auch den Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, den Unterricht wie geplant zu gestalten.
  • Wir verhalten uns gegenüber den Lehrerinnen und Lehrern respektvoll und freundlich.
  • Wir verhalten uns gegenüber den Mitschülerinnen und Mitschülern stets hilfsbereit und kameradschaftlich.
  • Wir lassen keine Ausgrenzung aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderungen, Aussehen, (sozialer) Herkunft und schulischen Leistungen zu.
  • Wir lösen Meinungsverschiedenheiten sachlich.
  • Wir vermeiden und verurteilen jede Form von Gleichgültigkeit und Gewalt gegenüber Menschen und Sachen.
  • Wir gehen mit Gemeinschaftseigentum und mit dem Eigentum anderer sorgfältig um.
  • Wir unterstützen Mitschülerinnen und Mitschüler, die für uns Verantwortung übernehmen.

4) Eltern

Die Schule ersetzt nicht die persönliche Erziehungsverantwortung der Eltern gegenüber ihren Kindern. Sie leistet wichtige ergänzende Erziehungsarbeit zur Förderung unserer Kinder.

  • Wir fördern die schulischen Aktivitäten und das schulische Fortkommen unserer Kinder.
  • Wir sind zu aktiver, konstruktiver und respektvoller Zusammenarbeit mit der Schule bereit.
  • Wir unterstützen die Erziehungsarbeit der Lehrkräfte im Rahmen des Erziehungsauftrags der Schule.

5) Weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft

Alle weiteren in der Schule tätigen Personen sind Mitglieder der Schulgemeinschaft und werden als solche dazu beitragen, die Zielsetzungen und Inhalte der Schulordnung umzusetzen.

Organisatorische Regeln

Alle Mitglieder der Schule akzeptieren und beachten die folgenden Regelungen. Dabei handeln sie im Sinne der vorangegangenen Grundsätze für das schulische Leben sowie gemäß den gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen.

UNTERRICHT

Unterrichtsbeginn und -ende

  • Die Klassen und Fachräume werden ohne besondere Erlaubnis nicht vor 7:40 Uhr betreten, zu den späteren Stunden nicht vor dem Klingeln.
  • Der Klassenraum wird in der Regel morgens durch die Hausmeisterin/den Hausmeister geöffnet.
  • Die Klasse oder der Kurs erwartet die Lehrerin/den Lehrer in ihrem Unterrichtsraum oder vor dem Fachraum. Wenn eine Klasse oder ein Kurs fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn ohne Lehrkraft bleibt, informiert die Klassensprecherin/der Klassensprecher bzw. die Kurssprecherin/der Kurssprecher das Geschäftszimmer.
  • Schülerinnen und Schüler können den Aufenthaltsraum (Raum vor S2) vor Beginn des Unterrichts (ab 7:00 Uhr) benutzen.

Pausen und Freistunden

  • Grundsätzlich gehen alle Schülerinnen/Schüler bis einschließlich Klasse 9 während der großen Pausen auf die Schulhöfe. Die Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Klasse halten sich in der Regel auf dem unteren Schulhof auf. Nach den Schwimmstunden können die Schülerinnen und Schüler in die Klassenräume gehen. Bei Regenwetter können sich die Schülerinnen und Schüler in den überdachten Gängen aufhalten. Wird der Unterrichtsraum gewechselt, werden die Schultaschen u.ä. nicht bereits während der Pause in den neuen Raum gebracht.
  • Für den Aufenthalt im Schulgebäude und auf den Schulhöfen während der Pausen gilt eine besondere Pausenordnung, die Bestandteil dieser Schulordnung ist.
  • Schülerinnen und Schülern der Unter- und Mittelstufe ist es nicht erlaubt, das Schulgelände während ihrer Unterrichtszeit und während der Pausen zu verlassen. Sie können sich während der Freistunden auf dem oberen Schulhof und im Aufenthaltsraum, der dann als Stillarbeitsraum genutzt werden kann, aufhalten.
  • Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können sich während der Freistunden und Pausen auch außerhalb des Schulgeländes aufhalten.
  • Findet der Sportunterricht auf der Moorteichwiese statt, befinden sich die Schülerinnen und Schüler beim Klingeln zur 1. Stunde bereits im Umkleideraum an der Moorteichwiese. Bei den nachfolgenden Stunden begeben sie sich mit dem Klingeln zur Pause zur Moorteichwiese.
  • Die Sportstunden werden rechtzeitig vor Beginn der nachfolgenden Stunde beendet, damit die Schülerinnen und Schüler pünktlich zum Unterrichtsbeginn anwesend sind.
  • Die Haupteingänge der Max-Planck-Schule sind vor Schulbeginn, in den Pausen und bei Schulschluss freizuhalten.

Stundenfolge

  • 1. Stunde: 07:50 - 08:50 Uhr, Pause: 08:50 - 09:00 Uhr
  • 2. Stunde: 09:00 - 10:00 Uhr, Pause: 10:00 - 10:15 Uhr (1. große Pause)
  • 3. Stunde: 10:15 - 11:15 Uhr, Pause: 11:15 - 11:25 Uhr
  • 4. Stunde: 11:25 - 12:25 Uhr, Pause: 12:25 - 12:50 Uhr (2. große Pause)
  • 5. Stunde: 12:50 - 13:50 Uhr
  • 6. Stunde: 14:00 - 15:00 Uhr

Erkrankungen und Beurlaubungen

  • Für Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe gilt: Bei Erkrankung oder Abwesenheit aus anderen Gründen ist die Schule zu Beginn des Tages der Abwesenheit zu benachrichtigen. Dieses kann durch die Erziehungsberechtigten auch telefonisch (Tel. 0431/6499280) oder per E-Mail (info@max-planck-schule-kiel.de) erfolgen. Bei der Rückkehr legt die Schülerin/der Schüler der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer eine schriftliche Erklärung vor, aus der Grund und Dauer der Abwesenheit hervorgehen.
  • Die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer kann eine Schülerin/einen Schüler bis zu fünf Tage im Monat beurlauben. Beurlaubungen über fünf Tage hinaus können nur durch die Schulleiterin/den Schulleiter genehmigt werden. Vor und nach den Ferien sind Beurlaubungen nur durch die Schulleiterin/den Schulleiter möglich.
  • Für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gilt eine besondere Regelung.

Schulgebäude und Schulgelände

  • Wir achten auf ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild unserer Schule und fördern und erhalten dieses. Besonders gilt dies für die Grünanlagen der Schule.
  • Wir gehen mit der Einrichtung und allen Gegenständen pfleglich um.
  • Abfälle gehören in die dafür vorgesehenen Behälter.
  • Die Toiletten werden mit Sorgfalt behandelt und sauber und ordentlich hinterlassen. Mutwillige Zerstörungen und Verschmutzungen von Gegenständen und Räumlichkeiten schädigen unsere Schule in besonderem Maße. Diese sollen deshalb für den Verursacher mindestens zu einem Verweis gem. §25 Abs.3 Ziff. 1 Schulgesetz führen. Außerdem sind alle entstehenden Schäden zu beseitigen und Kosten zu übernehmen.
  • Für die Aula, die Cafeteria, die Turn- und Schwimmhalle, die Fachräume, die Galerie und die Büchereien bestehen besondere Ordnungen, die Teil dieser Schulordnung sind.
  • Im Schulturm ist der Verzehr und das Mitführen offener Speisen untersagt.
  • Auf den Schulhöfen gilt die Straßenverkehrsordnung. Die Schulhöfe werden nur in Schrittgeschwindigkeit befahren. Jeder verhält sich so, dass andere nicht gefährdet, geschädigt oder mehr als nach Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt werden. Auf dem unteren Schulhof ist das Fahrradfahren nicht erlaubt.
  • Die Rasenflächen und Anpflanzungen tragen zur Verschönerung des Schulgeländes bei. Sie werden nicht betreten.
  • Der Schulhof an der Straßenzeile darf nur auf den gepflasterten Wegen betreten werden. Das Betreten und Sitzen auf der Schulmauer ist wegen der damit verbundenen Unfallgefahr untersagt.
  • Auf dem Schulgelände ist jeglicher Handel untersagt. Eine Verteilung von Zeitungen etc. kann nach vorheriger Genehmigung durch die Schulleitung erfolgen.
  • Ballspiele finden nur auf dem unteren Schulhof statt. Es ist darauf zu achten, dass Mitschülerinnen und Mitschüler nicht verletzt werden. Das Schneeballwerfen ist aus Sicherheitsgründen untersagt.
  • Die Alarmordnung ist Bestandteil der Schulordnung.

SCHULVERWALTUNG

Schulleitung

Schülerinnen und Schüler, die die Schulleiterin/den Schulleiter sprechen möchten, werden gebeten, rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren.

Geschäftszimmer

Die angegebenen Öffnungszeiten des Geschäftszimmers sind unbedingt zu beachten. Klassenfeste und andere Veranstaltungen außerhalb der Unterrichtszeit werden im Sekretariat angemeldet und müssen von der Schulleiterin/dem Schulleiter genehmigt werden. Fundsachen sind bei der Hausmeisterin/beim Hausmeister oder im Geschäftszimmer abzugeben bzw. abzuholen.

Die Schülervertretung (SV)

Die Schülerinnen und Schüler unterstützen die SV als ihre Interessenvertretung. Der SV-Raum steht der Schülervertretung ganztägig und ohne Einschränkung im Rahmen der Hausordnung zur Verfügung. Der Raum enthält einen verschließbaren Schrank zum Aufbewahren von Materialien und Geräten.

GESUNDHEIT UND SICHERHEIT

Rauchen

Es gilt ein Rauch-, Drogen- und Alkoholverbot im Schulgebäude und auf dem Schulgelände ((gemäß § 4 Abs.8 Schulgesetz und der Änderung von §4 Abs. 8 nach dem Erlass des Ministeriums f¨r Bildung und Frauen (NBL. MBF 2008, S. 85, 86)).).

Personen, die zum Unterricht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erscheinen, werden vom Unterricht ausgeschlossen. Verstöße haben disziplinarische Maßnahmen zur Folge (vgl. Anhang).

Drogen

Schülerinnen und Schüler mit Suchtproblemen können sich an eine Person ihres Vertrauens aus der Schulgemeinschaft einschließlich der Schulleitung sowie der Schülervertretung wenden und Hilfe erhalten. Diskretion ist in solchen Fällen selbstverständlich.

Waffenverbot

Waffen sind auf dem Schulgelände grundsätzlich verboten. Dazu gehören u.a. auch Messer mit feststehender Klinge.

Streichhölzer und Feuerzeuge

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 dürfen Streichhölzer und Feuerzeuge nicht mit sich führen und auch nicht benutzen.

Handyverbot

Die Benutzung von Handys, MP3-Playern und vergleichbaren elektronischen Geräten auf dem Schulgelände ist nur nach vorheriger Genehmigung durch eine Lehrkraft der Schule erlaubt, ansonsten müssen diese Geräte ausgeschaltet sein. Von dieser Regelung gilt für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Ausnahme, dass sie ihre Handys zur Nutzung der SchulApp und zur Internetrecherche aus schulischen Gründen einsetzen dürfen. Bei Prüfungs- und Klassenarbeiten ist die Nutzung privater Mobilfunkgeräte jeglicher Art strikt untersagt; sie sind zu Beginn der Prüfung bei der Aufsicht abzugeben.

Vereinbarungen bei Regelverstößen

Unsere Schulordnung ist das Ergebnis einer Diskussion, an der alle Gruppen der Schulgemeinschaft beteiligt waren. Wer ihr zuwiderhandelt, verstößt gegen gemeinsam beschlossene Regeln und Ziele. Ein solches Verhalten muss Konsequenzen nach sich ziehen. Diese sind gesetzlich geregelt (vgl. Anhang).

Störungen im Unterricht können gemäß der Ruheregel, die Bestandteil dieser Schulordnung ist, geahndet werden.

Falls der Eindruck entsteht, dass eine Lehrerin, ein Lehrer, eine Schülerin oder ein Schüler gegenüber Mitschülerinnen oder Mitschülern die von uns gemeinsam aufgestellten Regeln missachtet, können die betroffenen Schülerinnen und Schüler die folgenden Möglichkeiten nutzen:

  • Die Schülerinnen und Schüler sprechen mit ihrer Lehrerin/ ihrem Lehrer bzw. ihrer Mitschülerin/ihrem Mitschüler freundlich über das Fehlverhalten.
  • Die Schülerinnen und Schüler wenden sich bei Problemen oder Konfliktfällen an Personen ihres Vertrauens. Denn...
    • Klassen- und Kurssprecherinnen und -sprecher oder Konfliktlotsen bemühen sich vermittelnd um Lösungen.
    • Klassenlehrerinnen und -lehrer, Verbindungs- und Beratungslehrkräfte, alle anderen Lehrkräfte und die Schulleitung sind offen für Hilfe suchende Schülerinnen und Schüler und unterstützen diese bei der Lösung von Konflikten.
    • Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler suchen bei Schwierigkeiten den gegenseitigen Kontakt.

Anhang zur Schulordnung

MAßNAHMEN BEI ERZIEHUNGSKONFLIKTEN GEM. §25 SCHULGESETZ

1) Pädagogische Maßnahmen

Zu den pädagogischen Maßnahmen gem. §25 Schulgesetz gehören u.a.:

  • Gespräch und Beratung mit der Schülerin oder dem Schüler, auch mit Beteiligung der Eltern
  • die zeitweise Wegnahme von Gegenständen
  • das Treffen besonderer Absprachen
  • das Nachholen schuldhaft versäumten Unterrichts durch Nacharbeiten unter Aufsicht
  • Übertragung von besonderen Aufgaben (z.B. Beseitigung des Schadens, Wiedergutmachung, Klassen- und Hofdienst oder soziale Aufgaben)
  • die schriftliche Missbilligung, die eine Lehrerin oder ein Lehrer an die Erziehungsberechtigten der Schülerin oder des Schülers schickt, die in den Schulakten der Schülerin oder des Schülers besonders vermerkt und auch bei weiteren Erziehungskonflikten berücksichtigt wird

2) Ordnungsmaßnahmen

Zu den Ordnungsmaßnahmen gehören u.a.:

  • Schriftlicher Verweis, der von der Klassenkonferenz beschlossen wird, in den Schulakten der Schülerin oder des Schülers besonders vermerkt und auch bei weiteren Erziehungskonflikten berücksichtigt wird
  • Ausschluss von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts, wie z.B. Klassenfesten, Schulausflügen oder auch Schulfahrten
  • Ausschluss vom Unterricht
  • Überweisung in eine Parallelklasse
  • Überweisung an eine andere Schule

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