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Geographie

Geokurs-Klimarallye durch die Kieler Innenstadt

Im Rahmen der Kieler Klimawoche (11.-17.9.2021) bot die regionale Bildungsstelle „Bildung trifft Entwicklung“ des „Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V.“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Kiel Workshops und Klimarallyes für Schulklassen in der Kieler Innenstadt an.

Unser Geokurs (E gg2) durfte am 17.09. zusammen mit Frau Kitschke an der Klimarallye teilnehmen. Nach einer interessanten Einführung unseres Referenten, Ivan Murillo aus Kolumbien, hatten wir fünf verschiedene Stationen in der Kieler Innenstadt auf dem Programm. Mit Tablets und verschiedenen Utensilien im Rucksack mussten wir in Kleingruppen zunächst mit Hilfe einer Karte die verschiedenen Stationen finden, um die Aufgaben lösen zu können. Die erste Station führte uns in die Holstenstraße. Bei dem neu erbauten „Kleinen Kiel Kanal“ an der Holstenbrücke konnten wir sehen, wie aus einer viel von Autos befahrenen Ecke ein gemütlicher ruhiger Ort entstanden ist. Anschließend haben wir den Asmus-Bremer-Platz besucht und haben einige Fragen passend zu der Zeit des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt Kiel Asmus Bremer beantworten müssen. Um beim Thema der Nachhaltigkeit zu bleiben, durften wir sogar ein Interview mit einer Passantin/ einem Passanten führen. Die Frage war, was bereits oder in Zukunft für ein nachhaltiges Leben getan wurde oder getan wird. Eine Frau gab uns zurAntwort, dass sie darauf achtet, auch Secondhand-Kleidungzu kaufen oder auch selbst Kleidung herstellt. An der nächsten Station haben wir einige Fragen zum Thema „Müll“ beantwortet. Dafür haben wir den Rathausplatz aufgesucht und anschließend das in der Nähe gelegene ABK-Haus am Kleinen Kiel. Mit den uns zu Verfügung gestellten IPads wurden wir zu der nächsten Station geleitet. Fanden wir einen Ort oder lösten eine Aufgabe richtig, wurden Punkte gesammelt. Jedes Team gelangte auf der Suche nach weiteren Stationen und Punkten ebenfalls nach einem Gang durch die Einkaufsstraße zum Kieler Kloster. Dort war das Thema, aus welchen Ländern unsere Kleidung stammt. In den Etiketten unserer Jacken und Pullover war zu erkennen, dass jedes Kleidungsstück in Asien gefertigt und auf langen Wegen einzelner Herstellungsprozesse schließlich nach Deutschland exportiert wurden. Ein weiterer Standort war eine Kaffeemanufaktur in der Küterstraße. Dort haben wir gelernt, dass der Anbau von Kaffeebohnen und damit die Herstellung von Kaffee in Zukunft schwieriger sein wird, da der Klimawandel das Wachstum der Pflanzen beeinflussen wird. Die ansteigenden Temperaturen und die sinkende Menge des Niederschlags in Kaffeeanbauregionen lassen die Kaffeepflanzen nicht richtig gedeihen und es ist möglich, dass sich der alltägliche Kaffee in Zukunft wieder zu einem Luxusgut entwickeln wird. Am Schlossgarten von Kiel durften wir auf einer Brücke unseren eigenen Slogan entwerfen und niederschreiben, der andere Leute auf die Notwendigkeit, den Klimawandel zu stoppen, aufmerksam machen sollte.

Wir mussten leider feststellen, dass Kiel nur über 10 Fahrradrouten verfügt. Dies ist also eine klimafreundliche Maßnahme im Bereich Mobilität, die die Stadt durchaus noch verbessern kann. Zu diesem Thema hatten wir vor dem Kieler Schloss die Aufgabe, zu diskutieren und daraus einen kurzen Film zu drehen, ob E-Autos eine Lösung für den weltweit hohen Schadstoffausstoß durch die Abgase von Autos sind. Unser Kurs ist zu dem Entschluss gekommen, dass es den Schadstoffausstoß reduzieren würde, die Herstellung und Entsorgung der Autos jedoch nicht nachhaltig sind.

Ein weiterer Themenbereich war der Anstieg des Meeresspiegels, welcher auch in Kiel in der Zukunft eine große Rolle spielen wird, denn es ist möglich, dass die Häfen der Stadt in einigen Jahren überschwemmt sein werden.

Zum Abschluss haben wir, wieder im Kieler Baukulturforum angekommen, mit dem ReferentenHerrn Murillo u.a. über Klimagerechtigkeit und Möglichkeiten einer nachhaltigeren Lebensweise eines jeden Einzelnen diskutiert. Beispielsweise könnte jeder auf eine gesunde und nachhaltige Ernährung achten, indem vorrangig regionales und saisonales Essen eingekauft wird. Eine Möglichkeit dafür bieten die Kieler Wochenmärkte.

Wir denken, wir hatten einen abwechslungsreichen und interessanten Schultag und haben gleichzeitig noch einiges über die Kieler Innenstadt dazu gelernt.

Alina Körting und Rosa Laß (Geo-Kurs, E2)

von Philipp Möller
erstellt am 22.09.2021

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